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Gefahren durch Dachlawinen

Dachlawinen sind keine Naturereignisse. Auf höhere Gewalt wird sich ein Hauseigentümer bei einem Personen- oder Sachschaden wegen einer Dachlawine also nicht berufen können, mag sie auch von oben kommen.  Der Hauseigentümer muss die Gefahr von sich aus einschätzen und dabei die Bauart seines Dachs, die Witterung und die örtlichen Lage bedenken. Den Eiszapfen, die sich an der Dachhaut oder der Dachrinne bilden, darf er ebenfalls nicht beim Wachsen zuschauen, bis sie abbrechen.
Auch muss er aktiv werden, wenn sein Dach nicht über geeignete Schneegitter verfügt, die den Abfall von Dachlawinen verlässlich verhindern. Wenn er nicht anwesend ist, muss er für einen Stellvertreter sorgen.

Was muss der Hauseigentümer nun konkret tun? Er muss Fußgänger und Fahrzeugbesitzer, die neben dem Haus parken wollen, warnen, wobei das Aufstellen  von Schneestangen üblich ist. Wenn Fahrzeuge auf einem Platz parken, der nur Hausbewohnern offen steht, muss er die Bewohner zur Entfernung der Fahrzeuge auffordern. Wenn trotz dieser und anderer Maßnahmen weiter Gefahr droht (etwa für schon parkende Fahrzeuge oder auch für Fußgänger, die einen bestimmten Eingang benützen müssen), hat er den Schnee vom Dach abzuschaufeln oder abschaufeln zu lassen. Und übrigens so, dass dabei niemand gefährdet oder geschädigt wird. 

Schneelasten auf dem Dach   

Was von außen hübsch anzusehen ist, verbirgt oftmals ein Risiko: Schnee auf dem Dach. Haus- und Wohnungsbesitzer sollten daher regelmäßig einen Blick auf das Dach werfen. Denn in manchen Regionen Deutschlands kommt es immer wieder zu Verformungen, Rissen und Einstürzen, weil das Dach die Schneelasten nicht mehr trägt. Was viele nicht wissen: Beschädigungen, die durch Schnee verursacht werden, gelten als Natur- oder auch Elementarschäden. Wer sich hier vor den finanziellen Folgen eines Schneeschadens auf dem Dach schützen möchte, sollte über den Abschluss einer Elementarschadenversicherung nachdenken. - Unterschätzen Sie das Gewicht nicht: Eine 10 cm dicke Schneeschicht kann - abhängig vom Grad der Vereisung und dem Wassergehalt - mehr als 100 kg pro Quadratmeter wiegen.- Wer unsicher ist, ob das Dach die Lasten noch trägt, sollte einen örtlichen Dachdeckerinnungsbetrieb fragen oder bei der Feuerwehr anrufen.- Haus- und Wohnungsbesitzer sollten nicht selbst auf das Dach klettern und in Eigenregie versuchen, die Schneeschichten vom Giebel zu schaufeln.